Ein typischer Fehler beim Bau auf den weichen, tonig-schluffigen Böden im Raum Bielefeld ist die Annahme, eine oberflächliche Verdichtung reiche aus, um spätere Setzungen zu vermeiden. Gerade in den tieferen Lagen des Stadtgebiets, wo der Grundwasserstand dicht unter der Geländeoberkante liegt, führen unzureichend dimensionierte Gründungen zu Rissen in Gebäuden und Fahrbahnen. Wir kombinieren die Bemessung von Schottersäulen mit einer vorherigen Baugrunderkundung mittels Drucksondierung, um die Schichtenfolge punktgenau zu erfassen, und ergänzen dies bei Bedarf durch einen Plattendruckversuch zur Kontrolle der Steifigkeit auf der Sauberkeitsschicht.

Bei Torfschichten unter 3 m Tiefe setzen wir einen Bemessungswert der Mantelreibung von maximal 15 kN/m² an – konservativ, aber standsicher.