Ein häufiger Fehler bei Bauvorhaben in Bielefeld: Man geht davon aus, dass der Spitzendruck den Hauptanteil der Pfahllast trägt. In der Ravensberger Mulde mit ihren tonig-schluffigen Geschiebemergeln und lokal eingelagerten Sandlinsen ist das jedoch selten der Fall. Die Mantelreibung übernimmt hier oft 70 bis 80 Prozent der Lastabtragung. Wer diesen Anteil nicht korrekt ermittelt, riskiert Setzungen im Zentimeterbereich oder eine unwirtschaftliche Überdimensionierung. Wir führen in Bielefeld für jedes Pfahlprojekt eine getrennte Analyse von Mantelreibung und Spitzendruck durch – auf Basis von Drucksondierungen und Laborversuchen. Dazu gehört auch die Bewertung der Grenzschicht zwischen Pfahl und Boden, die wir mit dem presurometro direkt messen, um realistische Reibungswerte zu erhalten.

In Bielefeld trägt die Mantelreibung oft 70–80 % der Pfahllast – wer das ignoriert, baut entweder zu teuer oder zu unsicher.