Die Feldarbeit für eine Schuttstromanalyse in Bielefeld beginnt oft mit dem Aufbau einer Drohne, die das steile Gelände am Südhang des Teutoburger Waldes erfasst. Unser Team rückt mit Rucksackbohrgerät und GPS-gestützten Messinstrumenten an, um die Lockermaterialdecke in den Bächen und Runsen zu beproben. In der Umgebung des Sparrenbergs und des Johannisbergs sind die Hänge durch historische Ablagerungen von Kalkstein und Sandstein geprägt. Die Korngrößenverteilung und der Wassergehalt des Schuttmaterials entscheiden über das Fließverhalten bei Starkregen. Vor Ort führen wir ergänzend einen Dichtebestimmung mit Ausstechzylinder durch, um die Lagerungsdichte der oberflächennahen Schichten zu quantifizieren.

Eine fundierte Schuttstromanalyse in Bielefeld erfordert die Kombination aus Geländemodellierung, Kornverteilung und hydraulischen Parametern – besonders in den steilen Bachtälern des Teutoburger Waldes.